Bei den schweren Waldbränden in Südspanien werden auch Belgier vermisst. Das hat Außenminister Maxime Prévot bestätigt.
Um wie viele Menschen es sich handelt, wurde nicht bekannt. Insgesamt rund 20 Personen vermisst. Das Außenministerium setzte alles daran, Kontakt zu den Vermissten herzustellen.
Insgesamt sind zwölf Menschen bei den Bränden in der Provinz Almeria ums Leben gekommen. Unter den Toten sollen Spanier sein, aber auch vier Briten sowie möglicherweise Belgier, sagt der zuständige spanische Minister.
Minister Prévot drückte auf der Plattform X allen Angehörigen sein Mitgefühl aus. Am Freitagabend würden sich Belgien und Spanien bei der Fußball-WM gegenüber stehen, doch die Gedanken seien bei den Menschen in Andalusien. Ganz Belgien sei solidarisch mit Spanien.
Das Feuer war am Donnerstag nahe der Gemeinde Los Gallardos in der Provinz Almeria ausgebrochen. Zahlreiche Menschen waren auf einer Fernstraße in ihren Autos eingeschlossen worden. Elf Personen konnten nur noch tot aus ihren ausgebrannten Autos geborgen werden. Acht Menschen wurden verletzt.
Ursache des Brandes war vermutlich eine abgerissene Stromleitung in ausgetrockneter Umgebung. Das Feuer ist noch nicht gelöscht. Rund 500 Feuerwehrleute und zahlreiche Löschflugzeuge sind im Einsatz.
Der regionale Gesundheitsminister sprach von einer "beispiellosen Tragödie". Es sei der Waldbrand "mit den bislang schwersten Folgen" in Andalusien.
Auch in weiteren Regionen Spaniens sowie Frankreichs und Portugals waren die Feuerwehren in den vergangenen Tagen wegen Waldbränden im Einsatz.
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