Kriminelle Organisationen nutzen nach Angaben der belgischen Behörden immer häufiger Ferienwohnungen für ihre illegalen Machenschaften. Das berichtet die Zeitung De Standaard.
Kriminelle Netzwerke mieten Ferienunterkünfte für kurze Zeit an, um dort Drogen, Geld, Waffen oder Komplizen unterzubringen, zitiert die Zeitung die nationale Drogenkommissarin Ine Van Wymersch. Die Wohnungen würden zudem für Drogenhandel oder Prostitution genutzt. Die flexible und weitgehend anonyme Buchung über Online-Plattformen mache diese für Kriminelle besonders attraktiv.
Airbnb betont dagegen, dass es sich um Einzelfälle handele. Nach Angaben des Unternehmens setzt Airbnb künstliche Intelligenz ein, um verdächtige Buchungsmuster zu erkennen und problematische Buchungen im Vorfeld zu blockieren. Werden dennoch Missbrauchsfälle bekannt, informiert die Plattform nach eigenen Angaben die zuständigen Behörden.
belga/sh