Im letzten Jahr sind mehr als 10.000 Belgier Opfer von Identitätsbetrug geworden. Dabei nutzen Kriminelle den Personalausweis einer anderen Person, um Straftaten zu begehen oder größere Einkäufe zu tätigen. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich viel höher.
Das Phänomen ist schon seit Jahren bekannt, aber die Polizei befürchtet wegen des Vormarsches von künstlicher Intelligenz einen raschen Anstieg.
Sie ruft dazu auf, auf seinen Personalausweis zu achten, und vor allem gut nachzudenken, bevor man Fotos oder Kopien eines Ausweises weiterleitet. Bei dem Verlust des Ausweises sollte man sofort die Behörden informieren.
belga/vrt/est