Immobilieneigentümer, die gegen ein erhöhtes Katastereinkommen Einspruch einlegen, erhalten oft eine Senkung. Das zeigen Zahlen des föderalen Finanzministeriums, über die die Wirtschaftszeitungen L'Echo und De Tijd am Samstag berichten.
Demnach habe das Finanzministerium (seit 2020 und 2025) in rund vier von fünf angefochtenen Fällen das Katastereinkommen zumindest teilweise reduziert. In einigen Fällen (15 Prozent) wurde der Einspruch sogar vollständig akzeptiert. Im Schnitt sank das Katastereinkommen deutlich. Dennoch nutzen nur wenige Eigentümer (insgesamt 4.220) diese Möglichkeit.
Das Katastereinkommen ist eine Art fiktive Miete für das betreffende Objekt. Die Beamten ermitteln den Wert der Immobilie anhand von Plänen, Baugenehmigungen und anderen Dokumenten. Das System gilt als nicht besonders transparent.
belga/vk