Viele Menschen, die im März durch die Reform ihren Anspruch Arbeitslosengeld verloren haben, arbeiten weiterhin nicht. Das geht aus einem neuen Bericht des Landesamts für Arbeitsbeschaffung (LFA) hervor.
Nur zehn Prozent haben eine Arbeit gefunden. Rund 40 Prozent der Betroffenen beziehen nun ein sogenanntes Integrationseinkommen vom ÖSHZ.
Im März war für mehr als 37.000 Personen der Anspruch auf Arbeitslosengeld zu Ende. Sie waren in ihrer bisherigen Berufskarriere insgesamt zwischen acht und 20 Jahren arbeitslos. Etwa neun Prozent erhalten jetzt Krankengeld statt Arbeitslosengeld.
Für eine größere Gruppe ist die weitere Situation unklar. Einige sind in Rente, selbstständig oder beziehen andere Leistungen. Ein Teil ist aus der Statistik verschwunden.
Das LAA betont, dass es sich um vorläufige Daten handelt. Die Ergebnisse könnten sich also noch verändern.
belga/vk