Die direkten und indirekten Subventionen für fossile Energieträger sind in Belgien 2024 leicht gesunken. Das geht aus den Zahlen der Föderalen Öffentlichen Dienste (FÖD) für Volksgesundheit und Finanzen hervor.
Hauptgrund sind niedrigere Energiepreise und ein geringerer Gasverbrauch. Ein struktureller Rückgang sei jedoch weiterhin nicht erkennbar, heißt es in dem Bericht.
Der Verkehrssektor bleibt mit Abstand der größte Empfänger. Er erhält mehr als sechs Milliarden Euro. Dahinter folgen der Gebäudesektor und die Industrie.
Ein großer Teil der Subventionen entsteht durch unterschiedliche Steuersätze auf Energieträger. Kritiker sehen darin eine künstliche Verbilligung fossiler Energie. Das erschwere den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen.
belga/vk