Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle ist die Zahl der Notrufe unter der Nummer 112 und der Hospitalisierungen stark gestiegen. Das teilte das föderale Gesundheitsministerium mit.
Während das übliche Aufkommen bei etwa 6.000 Anrufen pro Tag liege, seien Freitag rund 11.800 Notrufe registriert worden, also fast doppelt so viele wie gewöhnlich. Die Zahl der Einsätze der Rettungsdienste stieg ihrerseits von 2.500 auf mehr als 4.300.
Angesichts dieser zusätzlichen Belastung seien Freitag und Samstag 20 weitere Rettungswagen eingesetzt worden, um die medizinische Notfallversorgung zu verstärken. Die Lage bleibe jedoch angespannt, warnt das Ministerium.
Die Notaufnahmen der Krankenhäuser könnten Schwierigkeiten haben, den Patientenandrang zu bewältigen. Für weniger dringende Fälle müsse deshalb mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.
Einige Abteilungen, insbesondere die Geriatrie, stoßen zudem an ihre Kapazitätsgrenzen. Daher könnten Patienten in andere Krankenhäuser verlegt werden.
belga/RoP