Der Serienmörder Freddy Horion sorgt erneut für Diskussionen in Belgien. Seit Montag ist Horion in der geschlossenen forensischen Abteilung der Psychiatrie in Rekem untergebracht, einer Teilgemeinde von Lanaken.
Der Bürgermeister von Lanaken, Marino Keulen, kritisiert die Entscheidung scharf. Er verweist auf ein Gutachten der Staatsanwaltschaft, das Horion als "tickende Zeitbombe" mit sehr hohem Rückfallrisiko bezeichnet. Keulen hätte eine Behandlung im Ausland bevorzugt.
Horion war 1980 wegen sechsfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach 47 Jahren Haft durfte der 78-Jährige das Gefängnis nun mit elektronischer Fußfessel verlassen und wird forensisch betreut.
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