Für die Provinz Luxemburg gilt wegen der erwarteten hohen Temperaturen von über 35 Grad ab Dienstag die Hitzewarnstufe Orange. Das hat das Königliche Meteorologische Institut KMI mitgeteilt. Für den Rest des Landes - mit Ausnahme der Küstenregion - gilt diese Warnstufe ab Mittwoch. Sie soll mindestens bis Freitag aufrechterhalten werden.
Am Dienstag werden Höchstwerte zwischen 28 Grad an der Küste und im Hohen Venn und bis zu 35 Grad in den Regionen nahe der französischen Grenze erwartet. Am Mittwoch steigen die Temperaturen im Landesinneren weiter deutlich an bis auf 37, stellenweise sogar 38 Grad.
Zum Ende der Woche sind laut KMI erneut Wärmegewitter möglich. Die Behörden raten dazu, ausreichend zu trinken, leichte Kleidung zu tragen, sich in kühlen Räumen aufzuhalten und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
Schienennetzbetreiber Infrabel hat wegen der hohen Temperaturen sein Hitzeschutzkonzept aktiviert. Ziel der Maßnahmen sei es, die Sicherheit des Zugverkehrs sowie den Schutz der Mitarbeitenden zu gewährleisten, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach Angaben von Infrabel können sich Schienen bei starker Hitze deutlich stärker aufheizen als die Umgebungstemperatur. Durch die Ausdehnung des Metalls bestehe im Extremfall die Gefahr von Verformungen.
Auch technische Systeme wie Sensoren zur Zugerkennung könnten durch die Hitze gestört werden. Um Risiken zu minimieren, werden die Gleise und Oberleitungen verstärkt kontrolliert. Zudem wird die Klimatisierung elektrischer Anlagen überprüft.
belga/mh