Prorussische Hacker haben erneut Cyberangriffe auf belgische Internetseiten gestartet. Das Hackerkollektiv "NoName057" bekannte sich auf seinem Telegram-Kanal zu sogenannten DDoS-Angriffen.
Als Grund nannte die Gruppe das Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. Betroffen waren unter anderem die Internetseiten des Föderalen Wissenschaftsdienstes (Belspo) und des Wallonischen Parlaments.
Nach ersten Informationen konnten die Angriffe weitgehend abgewehrt werden. Das Hackerkollektiv hatte bereits mehrfach belgische Webseiten nach politischen Ereignissen ins Visier genommen.
Bei DDoS-Attacken werden Server mit einer großen Zahl von Anfragen überlastet. Die Webseiten sind dann zeitweise nicht erreichbar. Daten können auf diesem Weg jedoch nicht gestohlen werden. Nach Angaben des Zentrums für Cybersicherheit in Belgien handelt es sich meist um kurzfristige Störungen. Die Behörde unterstützt betroffene Einrichtungen und informiert sie über Schutzmaßnahmen.
belga/vk