Das Zentrum für Chancengleichheit Unia hat 2025 mehr als 8.000 Meldungen zu Diskriminierung, Hassrede und Hassverbrechen erhalten. Das geht aus seinem Jahresbericht hervor.
Es ist der höchste Wert seit der Corona-Zeit. Täglich gingen mehr als zwanzig Meldungen ein. Gegenüber 2024 entspricht das einem deutlichen Anstieg.
Am häufigsten betrafen die Meldungen rassistische Kriterien wie Herkunft und Hautfarbe. Danach folgten Behinderung sowie Religion oder Weltanschauung. Auch Gesundheit, Alter und sexuelle Orientierung spielten eine Rolle. Unia kann Online-Plattformen direkt auf Hassinhalte hinweisen.
Zudem gingen rund 3.500 Hilfeanfragen ein. Das sind etwa fünfhundert mehr als im Vorjahr. Viele Betroffene suchten dabei nicht nur juristische Information, sondern konkrete Unterstützung. 2025 war die Stelle zudem in 22 Gerichtsverfahren involviert.
belga/vk