Viele Studenten in Belgien kämpfen mit psychischen und finanziellen Problemen. Das zeigt eine neue Studie unter 7.400 Studenten an sechs katholischen Hochschulen in der Wallonie und Brüssel.
Demnach berichten fast 40 Prozent von mäßigen bis schweren depressiven Symptomen. Jeder Zweite gab an, bereits psychologische Unterstützung benötigt zu haben.
Auch finanziell ist die Lage für viele angespannt: Jeder fünfte Student hat Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen. 15 Prozent mussten aus Geldmangel schon mal auf medizinische Behandlungen verzichten.
Mehr als die Hälfte der Befragten arbeitet neben dem Studium, oft aus finanzieller Notwendigkeit. Laut der Studie hat das spürbare Folgen für die Gesundheit und den Erfolg des Studiums.
belga/sh