Die Aussichten auf eine Entspannung im Nahen Osten haben die Energiepreise auf Talfahrt geschickt. Die Entwicklung ist manchmal geradezu spektakulär. So sank der Preis für Rohöl der Nordsee-Sorte Brent allein in diesem Monat um 25 Prozent, Gas wurde im gleichen Zeitraum immerhin um 15 Prozent günstiger.
Und seit der Ankündigung einer Einigung zwischen den USA und dem Iran hat sich diese Abwärtsbewegung noch verstärkt. Vor allem Autofahrer dürfen sich also bald freuen.
Menschen, die mit Heizöl heizen, sollten ihrerseits jetzt nichts überstürzen, warnte in der VRT Johan Mattart vom Belgischen Verband der Kraftstoffhändler. "Vielleicht sollte man noch ein paar Tage mit seiner Bestellung warten. Eine Garantie gebe es aber nicht, sagt Johan Mattart.
Sollte das Abkommen am Ende doch nicht zustande kommen, dann würden die Preise unweigerlich wieder steigen. Niemand verfüge über eine Glaskugel. "Wir sind aber zuversichtlich, dass die Preise sinken werden."
Roger Pint