Nach einem gewalttätigen Angriff im Gefängnis von Gent haben die Gewerkschaften eine Notfallprozedur eingeleitet. Diese sieht vor, dass die Behörden innerhalb von sieben Tagen ein Treffen mit Gewerkschaftsvertretern und der Gefängnisleitung anberaumen müssen.
Ein Häftling hatte einen Wärter bei der Essensausgabe angegriffen. Laut den Gewerkschaften sind Gefängniswärter zunehmend Übergriffen ausgesetzt. Als Grund dafür wird unter anderem die Überlegung der Haftanstalten genannt.
In dem Gefängnis in Gent saßen zu Jahresbeginn 476 Personen ein. Ausgelegt ist die Anstalt aber nur auf 299 Häftlinge.
belga/moko