Der Verteidigungsausschuss der Kammer hat eine Prüfung der Beschaffung von Anti-Drohnen-Systemen auf den Weg gebracht. Eine entsprechende Resolution wurde am Dienstag verabschiedet. Mit der Untersuchung wird der Rechnungshof beauftragt.
Hintergrund ist eine Reportage des VRT-Magazins Pano. Darin wurde der Vorwurf erhoben, Verteidigungsminister Theo Francken habe die Drohnensichtungen im vergangenen Herbst dramatisiert, um anschließend ohne öffentliche Ausschreibung Anti-Drohnen-Material im Wert von 50 Millionen Euro bei einem befreundeten Unternehmen zu kaufen.
Der Rechnungshof soll auch die Genehmigung dringender Militärkäufe für die Ukraine im Umfang von einer Milliarde Euro untersuchen. Zudem soll der Rechnungshof Empfehlungen für das allgemeine Beschaffungswesen der belgischen Streitkräfte ausarbeiten.
belga/mh