Der föderale Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke will die Ausgaben für Zahnspangen von Kindern reduzieren. Er setzt sich dafür ein, dass ab dem nächsten Jahr Eltern maximal 792 Euro für eine Zahnsprange ihres Kindes zahlen.
Gute Zähne dürften nicht davon abhängen, wie dick der Geldbeutel der Eltern sei, sagte Vandenbroucke. Für die Maßnahme will er innerhalb des Haushalts der Krankenversicherung 14 Millionen Euro vorsehen.
Derzeit müssen Eltern bei Kieferorthopäden oft tausende Euro für eine Zahnspange bezahlen, wovon nicht viel von der Krankenkasse erstattet wird. Das liegt daran, dass viele Kieferorthopäden nicht an die offiziellen Tarife des Landesinstituts für Kranken- und Invalidenversicherung gebunden sind und oft hohe Zuschläge verlangen.
Nach Tarifverhandlungen ist die Zahl der konventionierten Kieferorthopäden zuletzt gestiegen.
vrt/est