Im letzten Jahr sind in Belgien mehr als zehn Millionen Strafzettel wegen Verkehrsverstößen erstellt worden. Das geht aus Zahlen der föderalen Polizei hervor, wie mehrere Zeitungen am Dienstag berichten. Das ist eine Verdopplung der Protokolle innerhalb von fünf Jahren.
In den meisten Fällen ging es um Geschwindigkeitsübertretungen. Das war vier von fünf Mal der Fall. Im Durchschnitt wurden pro Tag mehr als 22.000 Protokolle ausgestellt, weil Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren.
Nach Angaben der Zeitung Het Nieuwsblad hat eine Radarkamera auf dem Antwerpener Ring bei Deurne im letzten Jahr rund 116.000 Autofahrer geblitzt. Das sind 13 pro Stunde, was zu Bruttoeinnahmen von rund acht Millionen Euro führt.
belga/est