Die belgische Wirtschaft dürfte in den kommenden Monaten an Schwung verlieren. Davon geht die Nationalbank in ihrem jüngsten Unternehmensbarometer aus. Nach einem stärkeren ersten Quartal rechnen viele Betriebe nun mit einer schwächeren Entwicklung.
Die Unternehmen nennen eine unsichere Nachfrage, hohe Energiepreise und wachsende Unsicherheit als größte Belastungen. Einen starken Einbruch erwarten die meisten Firmen allerdings nicht. Viele Betriebe sind bei der Einstellung von Personal derzeit vorsichtiger als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig steigen die Kosten weiter und drücken auf die Wettbewerbsfähigkeit.
An ihren Investitionsplänen halten die Unternehmen aber fest. Sie setzen dabei aber vor allem auf Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und mehr Effizienz. Die Industrie bleibt zwar unter Druck, könnte sich laut Nationalbank aber robuster zeigen als bislang erwartet.
belga/vk