Nach dem spektakulären Kunstraub im Pariser Louvre im vergangenen Oktober gibt es eine mögliche neue Spur nach Belgien. Belgische Fahnder sollen auf den Handys mehrerer festgenommener Diebe Fotos vom Inneren des Louvre und insbesondere der Galerie d'Apollon gefunden haben, wo es zu dem Raub kam. Das berichten das Magazin "Paris Match" und die Zeitung "Le Parisien" unter Verweis auf die Justiz. Die Pariser Staatsanwaltschaft wollte die Meldungen weder bestätigen noch dementieren.
Entdeckt wurden die Fotos auf den Handys von Verdächtigen aus Osteuropa, die sich auf Frachtdiebstähle spezialisiert haben. Es werde untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den in Belgien festgesetzten Frachtdieben und den vier inzwischen in Frankreich inhaftierten Tatverdächtigen gibt.
Bei dem Raub war es gelungen, Kronjuwelen im Wert von schätzungsweise 88 Millionen Euro zu stehlen. Von der Beute fehlt nach wie vor jede Spur.
dpa/mh