Nach dem schweren Unglück an einem Bahnübergang im ostflämischen Buggenhout sind Vorwürfe gegen den Fahrer des Schulbusses bekannt geworden. Nach Informationen des flämischen Rundfunks VRT hatten Begleitpersonen bereits vor dem Unfall wiederholt Beschwerden über dessen Fahrverhalten geäußert.
Demnach soll der 49-Jährige während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzt, Geschwindigkeitsbegrenzungen missachtet und Verkehrsregeln verletzt haben. Die Hinweise seien an die Schule, das Busunternehmen und die Provinz weitergegeben worden. Konsequenzen habe es nach Angaben von Zeugen jedoch nicht gegeben, so die VRT.
Bei dem Zusammenstoß des Schulbusses mit einem Zug waren vergangene Woche vier Menschen ums Leben gekommen: der Fahrer, eine 27-jährige Betreuerin sowie zwei Jungen im Alter von zwölf und fünfzehn Jahren. Fünf weitere Kinder wurden schwer verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
vrt/mh