Belgien hat den drittwärmsten Frühling seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Wie das Königliche Meteorologische Institut KMI mitteilt, lag die Durchschnittstemperatur im Frühjahr bei 12,1 Grad Celsius.
Das sind deutlich mehr als die üblichen 10,5 Grad. Die höchste Temperatur wurde Ende Mai in Uccle bei Brüssel mit 30,5 Grad gemessen.
Insgesamt gab es neun Sommertage mit mindestens 25 Grad und zwei sogenannte Tropentage mit über 30 Grad. Beide Werte zählen zu den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen.
Begleitet wurden die warmen Temperaturen von außergewöhnlich viel Sonnenschein. Das KMI registrierte im Frühjahr mehr als 644 Sonnenstunden.
Beim Niederschlag zeigte sich ein gemischtes Bild: Während März und Mai überdurchschnittlich nass waren, fiel der April sehr trocken aus. Insgesamt blieb die Niederschlagsmenge im Frühjahr mit rund 156 Millimetern leicht unter dem langjährigen Durchschnitt.
belga/mh