Die Lieferung der neuen Fregatten für die belgische Marine verzögert sich erneut deutlich. Wie die Zeitung De Morgen berichtet, könnte Belgien ohne Übergangslösung in einigen Jahren sogar ganz ohne Fregatten dastehen.
Gemeinsam mit den Niederlanden hatte Belgien vier neue Kriegsschiffe bei einer niederländischen Werft bestellt, doch der Bau verzögert sich noch mehr als bisher angenommen. Das erste Schiff für Belgien soll frühestens 2034 einsatzbereit sein - sieben Jahre später als geplant. Die beiden aktuellen Fregatten der Marine sind veraltet und werden voraussichtlich nicht mehr lange im Dienst sein.
Mit der Verspätung steigen auch die Kosten: Der Preis pro Schiff liegt inzwischen bei mehr als einer Milliarde Euro. Verteidigungsminister Theo Francken (N-VA) sucht nun gemeinsam mit den Niederlanden nach Lösungen.
belga/sh