Verbraucherschutzminister Rob Beenders (Vooruit) will sich für eine Änderung der Gesetzgebung zu Schlussverkäufen einsetzen. Am Donnerstag hatte der Staatsrat Geldstrafen gegen mehrere Bekleidungsketten zurückgezogen, die außerhalb der gesetzlichen Schlussverkaufsperiode mit dem Begriff "Schlussverkauf/Soldes/Solden" geworben hatten. Der Staatsrat begründete das damit, dass das belgische Gesetz nicht den europäischen Richtlinien entsprechen würden.
Beenders sagte in der VRT, weiter Geldstrafen zu verhängen mache keinen Sinn. Er wolle sich um eine schnelle Anpassung der belgischen Gesetzgebung bemühen, um Kunden und kleine Händler zu schützen. Es müsse sichergestellt werden, dass es sich bei Ausverkaufsaktionen nicht nur um kommerzielle Slogans handle und dass die Kunden auch tatsächlich einen niedrigeren Preis als vorher bezahlen.
vrt/est