Die Zahl der neuen ausländischen Investitionsprojekte in Belgien ist im letzten Jahr erneut zurückgegangen - um elf Prozent. Die Zahl der Projekte sank auf den niedrigsten Stand seit 2014. Das geht aus dem jährlichen Barometer des Beratungsunternehmens EY hervor.
Belgien liegt damit im europäischen Trend. In ganz Europa sind ausländische Investitionsprojekte auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Das liegt an den anhaltenden geopolitischen Spannungen, der Handelsunsicherheit rund um Einfuhrzölle und an hohen Energiepreisen.
Im europäischen Attraktivitätsbarometer liegt Belgien mit 187 Projekten auf dem achten Platz.
Obwohl es in Belgien weniger Projekte waren, stieg die Zahl der durch die Investitionen geschaffenen Arbeitsplätze an, um 13 Prozent. Das entspricht 6.000 Stellen, vor allem in Flandern. Die Zunahme der Arbeitsplätze hängt damit zusammen, dass es einige große Investitionsprojekte gab, unter anderem von Google, Amazon und dem Pharmaunternehmen Legend.
belga/vrt/est