14.700 Langzeitkranke, die im vergangenen Jahr vom belgischen Staat Unterstützung bezogen haben, wohnen im Ausland. Das schreibt die Zeitung "Het Laatste Niews" unter Berufung auf Daten des Likiv (Landesamt für Kranken- und Invalidenversicherung).
Die Anzahl Fälle habe in den letzten Jahren zugenommen. Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass immer mehr Grenzgänger in Belgien arbeiten. Eine weitere, dass Arbeitnehmer, wenn sie krankheitsbedingt für längere Zeit ausfallen, gerne in ihr Heimatland zurückkehren.
Hinzu kämen auch Belgier, die zum Beispiel eine Zweitwohnung in Spanien hätten und die Zeit der Rekonvaleszenz dort verbringen wollten, so das Likiv.
belga/vrt/jp