Die christliche Gewerkschaft hat die Lehrkräfte in der Französischen Gemeinschaft ab Montag zu Streiks und Protestaktionen aufgerufen. Der Protest richtet sich gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Gemeinschaftsregierung.
Die Abstimmung über das neue Schuldekret steht am 27. Mai im Parlament der Französischen Gemeinschaft an. Bis dahin ist das Lehrpersonal zu täglichen Protestaktionen aufgerufen. Inwieweit der Aufruf befolgt wird, ist noch nicht abzusehen. Die Gewerkschaften erklärten, trotz der Aktionen sollte der Schulbetrieb nicht komplett lahmgelegt werden.
Die Unterrichtsministerin der Französischen Gemeinschaft, Valérie Glatigny, sagte in der RTBF, sie höre die Unzufriedenheit des Unterrichtspersonals, vor allem der Lehrer in den drei letzten Sekundarschuljahren, die künftig zwei Wochenstunden mehr ableisten müssen. Glatigny dankte aber vor allem den Lehrkräften, die dazu beitragen, dass die Schüler das Schuljahr unter guten Bedingungen beenden könnten.
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