Am Mittwoch kommt die Risk Assessment Group (RAG) zusammen, um die Lage in Sachen Mpox-Virus zu beraten. Hintergrund ist ein deutlicher Anstieg der Fälle in Belgien.
Die Risk Assessment Group ist ein Expertengremium aus Infektiologen, die das Risiko für die Bevölkerung auf der Grundlage epidemiologischer und wissenschaftlicher Daten analysieren und auf dieser Grundlage Empfehlungen aussprechen. Im April wurden drei Mal so viele Mpox-Fälle gemeldet wie in den Vormonaten. Insgesamt gibt es aktuell etwa 100 bekannte Fälle in Belgien.
Das Virus wird durch engen Körperkontakt und beim Sex übertragen. Die meisten aktuellen Infektionen betreffen homosexuelle Männer. In Belgien zirkuliert derzeit der afrikanische Subtyp des Virus, beim letzten Ausbruch 2022 handelte es sich um den europäischen Subtyp. Es gibt eine Impfung, die das Infektionsrisiko erheblich senkt.
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