Die Sanierung von Verunreinigungen durch die Chemikalie PFAS wird Belgien über einen Zeitraum von 20 Jahren jährlich bis zu 6,2 Milliarden Euro kosten. Das zeigt eine Vorstudie zur Einrichtung eines PFAS-Fonds, über den die Zeitung "De Standaard" am Montag schreibt.
Mit dem Geld aus dem Fonds sollen unter anderem Böden saniert werden, aber auch Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden unterstützt werden.
PFAS-Chemikalien werden wegen ihrer Wasserabweisung in vielen Industrieprodukten verwendet. Sie sind als "Ewigkeitschemikalien" bekannt, weil sie kaum abbaubar sind, sich in Umwelt und Menschen anreichern und krebserregend sein können.
belga/vrt/jp