Die Gefängnisse in Belgien kämpfen mit strukturellen Problemen wie Überbelegung, Personalmangel und einem Mangel an Plätzen auf den Krankenstationen. Das steht in den Jahresberichten der Aufsichtskommissionen der größten Haftanstalten in Brüssel und Flandern.
Demnach führen die strukturellen Probleme zu menschenunwürdigen Zuständen und damit auch zu mehr Gewalt und Beschwerden. Seit Monaten steigt die Zahl der Häftlinge, die auf dem Boden schlafen müssen. Einzelzellen werden systematisch in Zweierzellen verwandelt, indem einfach ein Stockbett reingestellt wird.
Die Gewerkschaften haben für den 11. Mai zu einem landesweiten Streik des Gefängnispersonals aufgerufen.
vrt/sh