Bis zum Jahr 2035 wird die Gesundheitsversorgung das Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung (Likiv) knapp elf Milliarden Euro mehr kosten - jedenfalls, wenn sich an den aktuellen Vorgaben nichts ändert. Das hat das föderale Planbüro errechnet.
Die erhöhten Ausgaben für das Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung hängen mit der Vergreisung der Bevölkerung zusammen. Vor allem für Medikamente muss mehr gezahlt werden. Aber auch Arzthonorare, Krankenhausaufnahmen und häusliche Pflege werden in den nächsten zehn Jahren teurer.
2025 machten Ausgaben im Gesundheitsbereich sechs Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Das entspricht 37,7 Milliarden Euro.
Die Ausgaben beziehen sich auf den Teil der öffentlichen
Gesundheitsausgaben, der im Rahmen der Pflichtversicherung anfällt.
belga/vrt/est