Nach dem Untergang des Frachtschiffs "Sola Gratia" hat die erste Phase der Bergungsarbeiten begonnen. Wie das zuständige Ministerium mitteilte, wurde grünes Licht gegeben, die Ladung des Schiffs zu entfernen.
Das rund hundert Meter lange Schiff war Mitte April mit einem Anlegepfahl kollidiert und daraufhin in der Schelde gesunken. Es liegt momentan in etwa 14 Metern Tiefe. In einem ersten Schritt werden nun mehr als tausend Tonnen Sand mit Pumpen geborgen und flussabwärts abgeladen.
Die weiteren Arbeiten gelten als schwierig, unter anderem wegen der starken Strömung. So können vorbereitende Maßnahmen für die eigentliche Bergung nur bei Ebbe durchgeführt werden. Für das endgültige Heben des Wracks ist zudem noch eine separate Genehmigung erforderlich.
belga/fk