Für die Menschen in Belgien bleibt der Klimawandel ein wichtiges Thema. Das bestätigt die aktuelle nationale Klimastudie. Für die Studie wurde eine repräsentative Umfrage unter 1.600 Belgiern durchgeführt.
Dabei kam heraus, dass vier Fünftel der Befragten finden, dass der Klimawandel zu den drängendsten Problemen gehört. Die Energiewende sollte mit dem derzeitigen Tempo fortgeführt werden, das finden 44 Prozent der Befragen. 39 Prozent sprachen sich sogar für ein höheres Tempo aus.
Geht es aber um konkrete Maßnahmen, die die Bürger unmittelbar betreffen, ist das Bild weniger einheitlich. So stimmen nur 30 Prozent für das Verbrenner-Aus ab 2035, 44 Prozent sind sogar dagegen. Nur 29 Prozent sind für das neue Emissionshandelsgesetz (ETS2), wodurch Heizöl, Benzin und Diesel ab 2028 teurer werden. 42 Prozent lehnen es ab.
belga/sh