Belgien hat zum ersten Mal seit Jahren eine Geldstrafe gezahlt, weil Asylbewerber keine Unterkunft erhalten haben. Das schreibt der Standaard am Freitag.
Geklagt hatten vier Asylbewerber, die monatelang auf der Straße leben mussten. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat deshalb eine Geldstrafe gegen Belgien verhängt.
Die Anwältin der Asylbewerber konnte das Geld über Umwege eintreiben. Sie ließ Geld blockieren, dass die Gebäuderegie dem belgischen Staat schuldete. Es ging um 14.000 Euro. Davon gingen jeweils 3.000 Euro an die Kläger.
vrt/sh