Immer mehr Belgier ziehen es vor, ihr Vermögen zu Lebzeiten weiterzugeben. Im vergangenen Jahr wurden in Belgien 53.000 Schenkungen notariell beurkundet. Das sind etwa 1.000 mehr als im Vorjahr, wie aus Zahlen des Notarverbandes Fednot hervorgeht.
Schenkungen von Immobilien wie Häuser oder Bauland werden tendenziell unbeliebter, weil auf sie Schenkungssteuer erhoben wird. Schenkungen von beweglichen Gütern wie Geld oder Wertpapieren bleiben grundsätzlich steuerfrei. Nur wenn der Schenkende vor Ablauf einer bestimmten Frist verstirbt, muss der Beschenkte nachträglich Schenkungssteuer zahlen.
belga/vrt/sh