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Neue Kampagne: "Gemeinsam vorbereitet" auf Notfälle und Krisensituationen

21.04.202610:0821.04.2026 - 12:37
Notfallpaket
Illustrationsbild: Photkas/Smarterpix

Das Nationale Krisenzentrum empfiehlt den Belgiern offiziell, ein Notfallpaket im Haus zu haben. Es sollte Lebensmittel und Wasser für drei Tage enthalten sowie unter anderem eine Taschenlampe und ein Notfallradio. Der Aufruf ist Teil einer landesweiten Kampagne zur Vorbereitung der Bevölkerung auf eine Überbrückung möglicher Krisen.

Andere Länder, auch in Europa, haben es längst getan, nun folgt Belgien: Die Behörden empfehlen den Bürgern jetzt ganz offiziell, sich darauf vorzubereiten, in Notfällen und Krisenzeiten bis zu 72 Stunden ohne Hilfe von außen über die Runden zu kommen. Alle Menschen im Land sollten sich einfach mal fünf Minuten Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was sie brauchen, um drei Tage auf sich gestellt ruhig und halbwegs komfortabel zu Hause bleiben zu können, erklärt Innenminister Bernard Quintin in der RTBF. Und zwar für sich selbst, die Familie und eventuelle Haustiere.

Kein Hexenwerk, wie Quintin in der VRT hinzufügt, und eine pragmatische Herangehensweise. Offizielle Schutzräume, Bunker und Ähnliches für die breite Bevölkerung gibt es so gut wie nirgends. In einem Notfall oder in einer Krisensituation wird den Bürgern deshalb angeraten, am besten erstmal zu Hause zu bleiben.

Es gehe absolut nicht darum, den Menschen Angst zu machen oder Panik zu säen, wird der Innenminister nicht müde zu wiederholen. Aber man könne eben auch nicht einfach den Kopf in den Sand stecken. Man könne nicht so tun, als ob es im Zusammenhang mit dem Klimawandel nicht zu Naturkatastrophen kommen könne oder dass die geopolitische Lage heutzutage nicht deutlich beunruhigender geworden sei. Natürlich hoffe auch er, dass solche Situationen nie eintreten werden. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass mal etwas Schlimmes passieren könne, sei auch nicht null.

Generell müsse man auch einfach festhalten, dass der durchschnittliche Belgier kein besonders ausgeprägtes Risikobewusstsein habe. Ein Belgier sei eben kein Finne, so Quintin im Interview mit Sudinfo. In Finnland und auch in anderen skandinavischen Ländern habe man seit Jahrzehnten eine ganz andere Sicherheitskultur. Schließlich hätten die Menschen dort jahrzehntelang unter der direkten Bedrohung der Sowjets gelebt, heute der Russen.

Niemand rede davon, in puncto Vorbereitung auf eventuelle Krisen ein Niveau zu erreichen wie die Finnen oder Schweden. Aber es müsse einfach deutlich mehr getan werden als bisher, da sei wirklich sehr viel Luft nach oben. Das Notfallpaket für zu Hause und ein Notfallrucksack, falls man sich bewegen müsse, so etwas sei dabei nur ein Element. Ein weiteres Element ist, zu lernen, wo man im Krisenfall verlässliche und offizielle Informationen bekommt, zum Beispiel über BE-Alert oder über die offiziellen Kommunikationskanäle der verschiedenen Verwaltungsebenen und Hilfskräfte. Es gehe wirklich darum, die Widerstandskraft der Gesellschaft an sich zu stärken, die sogenannte Resilienz.

Resilienz bedeute nicht nur, eventuelle Schocks zu überstehen, sondern danach auch möglichst schnell wieder durchstarten zu können. Die Kampagne des Nationalen Krisenzentrums bettet sich dabei auch ein in eine breitere Strategie zur Erhöhung der Widerstandskraft, die unter anderem auch Landesverteidigung, Zivilschutz und die Wirtschaft miteinbezieht. Dass so etwas nicht in ein paar Wochen oder Monaten erreicht werden kann, ist den Verantwortlichen klar.

Insgesamt vier Jahre soll die Sensibilisierungskampagne des Nationalen Krisenzentrums dauern für eine bessere Vorbereitung der Menschen auf Krisen. Neben dem Krisenzentrum werden auch weitere relevante Akteure eingespannt, um möglichst viele Bürger zu erreichen, unter anderem auch die Städte und Gemeinden. Außerdem sollen nach und nach auch spezifische Szenarien und Maßnahmen beleuchtet werden. Betonung auf nach und nach, denn was absolut vermieden werden soll, ist ein Ermüdungseffekt. Es gehe wirklich darum, die richtigen Reflexe für Notfälle und Krisensituationen tief im Bewusstsein der Menschen zu verankern.

Boris Schmidt

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