Die Europäische Region der Weltgesundheitsorganisation (WHO), zu der 53 Länder in Europa und Zentralasien gehören, hat 2024 eine Rekordzahl an Masernerkrankungen und Fällen von Keuchhusten verzeichnet. Das haben die WHO, die EU-Kommission und UNICEF anlässlich des Starts der 20. Europäischen Impfwoche bekannt gaben.
Laut WHO ist dieser Anstieg vor allem auf mangelndes Bewusstsein, Fehlinformationen und Misstrauen gegenüber Impfstoffen oder Behörden zurückzuführen.
Belgien bildet keine Ausnahme. Das Gesundheitsinstitut Sciensano stellte 2024 einen Anstieg sowohl der Keuchhustenfälle als auch der Masern-Erkrankungen fest. Offiziell registriert wurden landesweit fast 5.800 Keuchhusten-Ansteckungen, während es 526 Fälle von Masern gab. 2023 hatte es 67 Fälle der hochansteckenden Viruserkrankung gegeben, 2022 sogar nur zwei Fälle.
belga/mh