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Belgischer Mond-Rover getestet - Landung 2028?

10.04.202612:51
  • ESA
  • Raumfahrt
Die Krater auf der Mondoberfläche, fotografiert von der Artemis II- Mannschaft
Die Krater auf der Mondoberfläche, fotografiert von der Artemis II- Mannschaft (Bild: Handout Nasa/AFP)

Nicht nur Weltraumfans blicken dieser Tage zum Mond: Die Mission Artemis II hat viele Menschen begeistert. Die vierköpfige Crew hat vor einigen Tagen den Erdtrabanten umrundet und hat sich dabei so weit von der Erde entfernt wie nie ein Mensch zuvor. Währenddessen arbeitet ein Unternehmen aus Zaventem bereits an einem eigenen Mond-Rover.

"Fly me to the moon", sang Frank Sinatra 1964, "flieg mich zum Mond!" Auch wenn das nur im übertragenen Sinne gemeint war, so wurde der Song doch zu einer Art "Soundtrack" für das amerikanische Mondprogramm. Fünf Jahre später setzte dann auch Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Erdtrabanten. 1972 war das Abenteuer dann aber endgültig vorbei.

Mehr als 50 Jahre später haben Weltraumagenturen und Unternehmen den Mond jetzt wieder ins Fadenkreuz genommen. Die Artemis II-Mission hat erstmals seit Jahrzehnten wieder Menschen in eine Umlaufbahn um den Trabanten gebracht. Die Crew sollte damit auch schon den nächsten Schritt vorbereiten: Eine Landung auf dem Mond, die vielleicht schon 2028 stattfinden könnte - wenn die Chinesen den Amerikanern und Europäern nicht zuvorkommen, denn auch Peking arbeitet an einem Mondprogramm. Wie weit das fortgeschritten ist, weiß man nicht genau.

Bemannte Missionen sind aber nur der sichtbarste Teil der neuen Mond-Begeisterung. Das Unternehmen Space Applications Services aus Zaventem zum Beispiel arbeitet an einem Mond-Rover, nach dem Vorbild der Fahrzeuge, die schon seit fast 30 Jahren den Mars erforschen.

Der belgische Rover hört auf den Namen LUVMI-M. Das ist kein Zitat aus einem Text von Frank Sinatra, sondern die Abkürzung "LUnar Volatiles Mobile Instrumentation". 20 Kilo wiegt der kleine Rover, und er kann nochmal so viel Gewicht tragen, also zum Beispiel wissenschaftliche Messgeräte. Wie die Mars-Rover ist auch LUVMI-M ferngesteuert; er soll aber auch Distanzen autonom zurücklegen können.

Damit das gelingt, muss man aber sicher sein, dass der Rover den Bodenverhältnissen auf dem Mond gewachsen ist. Genau das haben die Entwickler in dieser Woche in Köln testen können. Im dortigen ESA-Astronautenzentrum gibt es seit 2024 die LUNA-Halle, ein 700 Quadratmeter großes Trainingszentrum, das die Mondoberfläche realistisch simuliert. Bis hin zu dem berüchtigten Mondstaub: Rund 700 Tonnen eines speziellen Vulkan-Sands wurden eigens dafür angekarrt.

"Das gibt uns einmalige Möglichkeiten, um unseren Rover zu testen", sagte in der VRT Olivier Lamborelle, Chef des Entwicklerteams von Space Applications Services. "Wir können das Fahrverhalten unter realistischen Bedingungen simulieren, und auch die Beleuchtung. Getestet wurde also zum Beispiel, ob der Rover auch Anstiege mit einem Neigungswinkel von 15 Prozent und mehr bewältigen kann; und das in beide Richtungen. Diese Prüfung hat LUVMI-M offensichtlich mit Bravour bestanden.

Rover werden auch künftig einen festen Platz in der Weltraumforschung haben, sagte in der VRT Tom Hoppenbrouwers von Space Applications Services. Diese Fahrzeuge sind ideal für langwierige Routineeinsätze, bei denen Menschen nicht nötig sind und entsprechend ersetzt werden können. Denn Außeneinsätze bleiben nunmal gefährlich.

Deswegen arbeitet das Unternehmen aus Zaventem auch schon an einem wesentlich größeren Rover, der bis zu anderthalb Tonnen Fracht transportieren kann. LUVMI-M soll jedenfalls 2028 seine ersten Runden auf dem Mond drehen. "Bis dahin ist es noch ein weiter Weg", sagt auch Olivier Lamborelle. "Und wir müssen auch erstmal auf dem Mond ankommen. Also, wir werden da noch einige spannende Momente durchleben, bis wir -hoffentlich- die ersten Bilder vom Erdtrabanten zu Gesicht bekommen werden".

Roger Pint

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