Die Unsicherheit wegen des Kriegs im Nahen Osten hat noch keine Auswirkungen auf den belgischen Immobilienmarkt. Das geht aus Zahlen des Notarverbandes Fednot hervor. In den ersten drei Monaten des Jahres sind mehr Häuser und Appartements verkauft worden als im gleichen Zeitraum 2025. Vor allem beim Kauf von Wohnungen ist ein Zuwachs verzeichnet worden.
Nach Ansicht des Notarverbandes liegt das unter anderem daran, dass Investoren Immobilien als eine verlässliche Anlage in unsicheren Zeiten betrachten. Außerdem hat Fednot festgestellt, dass unter den Käufern von Immobilien mehr junge Menschen sind. Sie befürchten offenbar, dass die Zinssätze bei Darlehen weiter steigen werden und wollen dem zuvorkommen.
Der Durchschnittspreis beim Kauf eines Appartements hat außerdem die 300.000-Euro-Marke überschritten.
belga/vrt/est