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Konfliktherd Smartphone: Was empfehlen Experten in puncto Bildschirmzeit?

08.04.202616:49
Mädchen mit Smartphone
Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia

Tolle neue Erfindung haben ihre Schattenseiten. Regeln sollen dann den Umgang mit der neuen Erfindung in geordnete Bahnen lenken. Ein Paradebeispiel dafür sind Smartphones und die vor den Bildschirmen verbrachte Zeit, gerade bei Kindern und Jugendlichen. Aber warum ist das eigentlich so ein Problem? Und welche Empfehlungen gibt es?

Im Prinzip braucht man gar keine großen wissenschaftlichen Studien. Ein Blick in die Klassenzimmer und auf die Pausenhöfe reicht schon: Für viele Kinder und Jugendliche ist das Smartphone ein ständiger Begleiter, ohne den quasi gar nichts mehr geht. Sei es nun zum Daddeln, zum Chatten, zum endlosen Scrollen durch diverse sogenannte Soziale Medien-Apps oder wofür auch immer.

In vielen Fällen kann und muss man da leider von einer regelrechten Sucht und Abhängigkeit sprechen. Mit fatalen Folgen, unter anderem für die Konzentrationsfähigkeit.

Gewalttätige oder anderweitig extreme Inhalte, Desinformation, alle möglichen Formen von Cyber-Mobbing, all das und vieles mehr begegnet Kindern und Jugendlichen bei der Benutzung ihrer Geräte, zählt die Ärztin Audrey Bonnelance im Interview mit der RTBF auf. Das wirke sich natürlich auf die mentale Gesundheit aus. Und selbstverständlich auch auf den Schlaf.

Kein Wunder also, dass an vielen Schulen mittlerweile ein Smartphone-Verbot gilt, zumindest während der Unterrichtszeiten. Aber genau das ist das Problem: Viele Kinder reduzieren ihre Bildschirmzeit trotzdem nicht, sie verlagern sie nur auf andere Tageszeiten.

Hier kommen allgemeine Social Media-Verbote ins Spiel, also die Einführung eines effektiven Mindestalters für die Nutzung von diversen Sozialen Medien. "Effektiv", weil es theoretisch vonseiten der Betreiber durchaus ein Mindestalter gibt. Nur, dass sich kaum jemand dran hält. Weswegen sich irgendwann die Behörden zum Eingreifen gezwungen gesehen haben.

Australien hat das schon gemacht, Griechenland hat es am Mittwoch angekündigt, in vielen anderen Ländern ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit. Weil eines ist ganz klar: Aus eigenem Antrieb wird ein Kind oder Jugendlicher nie einen Bildschirm weglegen. Dafür sorgen schon allein die Techkonzerne mit ihren abhängig machenden Algorithmen.

3-6-9-12-Regel

Deswegen brauche es auch schon von klein auf klare Regeln und Grenzen, unterstreicht die Ärztin. Eine leicht zu merkende Empfehlung sei dabei die sogenannte "3-6-9-12-Regel": Gar keine Bildschirme unter drei Jahren, keine Videospiele unter sechs Jahren, kein Internet ohne Aufsicht unter neun Jahren und keine Sozialen Medien unter zwölf Jahren.

Und ganz grundsätzlich gehörten Bildschirme nicht ins Kinderzimmer und an den Esstisch. Und vor dem Schlafengehen sei die Berieselung aus den Geräten ebenfalls besonders zu vermeiden.

Eine andere Sache, die sie immer wieder sehe, gehe auch gar nicht, betont Bonnelance: Kindern ein Smartphone oder Tablet in die Hände drücken, um sie ruhigzustellen, um sie zu trösten, zu belohnen. Je häufiger Eltern so etwas machten, desto größer werde die Gefahr, dass die Kinder eine Abhängigkeit entwickelten.

In diesem Zusammenhang dürfe man außerdem auch nicht mögliche Folgen für die normale Entwicklung der Kinder vergessen. In diesem jungen Alter befinde sich das Gehirn noch voll in der Entwicklung. Gerade unter Dreijährige müssten dafür alle ihre Sinne nutzen, sie müssten die Welt physisch erforschen, sich bewegen, mit anderen interagieren und spielen. Das gehe einfach nicht mit einem Bildschirm in den Händen. Und das könne der natürlichen Entwicklung dann schaden.

Die Faustregel für Bildschirmzeit lautet deshalb: Nicht zu früh und nicht zu viel. Sonst bestehe wirklich die Gefahr schädlicher Folgen, warnt die Ärztin.

Boris Schmidt

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