Das Föderale Planbüro rechnet für dieses Jahr mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 3,2 Prozent. Diese neue Prognose veröffentlichte das Planbüro am Dienstag auf seiner Internetseite. Im März war die Behörde noch von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,6 Prozent ausgegangen.
Der Schwellenindex wird nach derzeitigem Stand im Juli und im Dezember überschritten. Grund für die Entwicklung ist der Iran-Krieg, der unter anderem zu einem starken Anstieg der Energiepreise geführt hat.
Die Föderalregierung hat beschlossen, dass der Indexierungssatz von zwei Prozent nur noch bei Sozialleistungen bis monatlich 2.000 Euro brutto gilt sowie für die Gehälter im öffentlichen Dienst bis maximal 4.000 Euro brutto.
belga/mh