Der europäische Zweig von X, dem früheren Twitter, ist vom Strafgericht Brüssel zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro verurteilt worden, weil sich die Social-Media-Plattform monatelang geweigert hatte, ein Vergewaltigungsvideo zu löschen.
In dem sechssekündigen Video sind Hals und Kopf einer jungen Frau zu erkennen. Die Bilder wurden in ein anderes Video geschnitten und wurde im Juli 2020 online gesetzt. Das Video verbreitete sich rasend schnell im Netz.
Twitter argumentierte, es sei lange nicht eindeutig gewesen, ob es sich um ein Video mit sexuellem Inhalt oder um ein Vergewaltigungsvideo handelte. Gegen das Urteil des Strafgerichts ist noch Berufung möglich.
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