Belgien hat nicht den finanziellen Spielraum, um die Folgen der Energiekrise für die gesamte Bevölkerung abzufedern. Das sagt auch Nationalbankgouverneur Pierre Wunsch.
In der VRT-Sendung Terzake warnte er, der Krieg im Nahen Osten könnte erhebliche Folgen für den Föderalhaushalt haben. Zielgerichtete Maßnahmen für sozial schwächere Menschen schloss er jedoch nicht aus.
Damit unterstützt Wunsch die Aussagen von Premierminister De Wever in der Kammer. Dort hatten am Donnerstag Abgeordnete der Regierungsparteien und der Opposition Unterstützungsmaßnahmen für die gesamte Bevölkerung gefordert. De Wever hatte erklärt, dass dafür das Geld fehle.
vrt/sh