Die Zahl der Bankfilialen in Belgien hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als halbiert. Das geht aus dem Jahresbericht des Bankenverbandes Febelfin hervor. 2025 gab es landesweit 2.865 Bankfilialen. 2015 waren es noch über 6.500 gewesen.
Viele Kunden erledigen ihre regelmäßigen Bankgeschäfte inzwischen online oder mit Apps auf dem Smartphone. Sie suchen die Filialen vor allem für persönliche Beratungen auf, zum Beispiel für Darlehen und Anlagen. Dementsprechend sind auch viele Bankniederlassungen umgebaut worden.
Anfang dieses Monats veröffentlichte Febelfin die Ergebnisse einer Umfrage, aus der hervorgeht, dass etwa 65 Prozent der Belgier nie oder weniger als einmal im Jahr eine Bankfiliale aufsuchen. 89 bzw. 85 Prozent der Belgier gaben an, ihre Bankgeschäfte über die App oder den PC zu erledigen.
Auch die Zahl der Beschäftigten bei Banken ist rückläufig.
belga/vrt/est