Die Unruhe an den weltweiten Energiemärkten wird nun also auch in der Praxis sichtbar. Die Verbraucherschutzorganisation Test-Achats hat die Preisentwicklung bei den in Belgien aktiven Energieanbietern analysiert.
Überall zeigt sich das gleiche Bild: Die Preise, insbesondere für Verträge mit Festpreis, sind deutlich gestiegen. Im Durchschnitt sei Gas um 54 Prozent teurer geworden, sagte Test-Achats-Sprecher Ortwin Huysmans in der VRT. Das entspricht einem Plus von rund 400 Euro auf Jahresbasis.
Die Preise für Strom sind nicht ganz so stark gestiegen, aber immerhin auch um knapp 30 Prozent.
Deswegen rät Test-Achats davon ab, zum jetzigen Zeitpunkt einen neuen "fixen" Vertrag abzuschließen, so der Sprecher. Denn auf diese Weise würde man sich ja längerfristig zu den neuen Preisen verpflichten. Es sei deshalb besser, einen variablen Vertrag zu wählen und die weitere Entwicklung abzuwarten.
Test-Achats weist auch darauf hin, dass es immer noch Unterschiede zwischen den variablen Verträgen der verschiedenen Anbieter gibt. Vergleichen lohne sich weiterhin.
vrt/est/rop