Die Inflation in Belgien, also der Anstieg der Preise für Konsumgüter, ist im März den zweiten Monat in Folge gestiegen. Die Teuerungsrate lag bei 1,65 Prozent, gegenüber 1,45 Prozent im Februar, wie das Statistikamt Statbel mitteilte.
Im Vergleich zum Februar stiegen die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,12 Prozent. Den stärksten Anstieg auf Monatsbasis verzeichneten die Kraftstoffe: ein Plus von knapp 14 Prozent.
Hauptgrund ist der Krieg im Nahen Osten, der Ende Februar begann und zu höheren Ölpreisen führte. Zudem wurden Pauschalreisen um knapp 3 Prozent teurer. Auf der anderen Seite waren Hotelzimmer und Flugtickets im März im Durchschnitt gut 6 Prozent günstiger als im Februar, und Strom war 4,4 Prozent billiger.
Die Auswirkungen des Krieges auf die Gas- und Strompreise sind in den reinen Inflationszahlen vom März noch nicht sichtbar.
belga/rop