Das föderale Gesundheitsministerium will in den kommenden Monaten eine ganze Reihe belgischer Onlineshops schließen, weil sie illegale Wegwerf-Vapes anbieten. Das schreibt das Nieuwsblad. Es geht um 20 bis 30 Shops.
Der Verkauf dieser Einmal-Vapes ist seit dem vergangenen Jahr in Belgien verboten. In stationären Läden wird das Verbot besser eingehalten als im Netz.
Gegen Verstöße im Netz will das Ministerium jetzt konsequent vorgehen. Wenn eine Verwarnung keine Wirkung zeigt, soll künftig der Domainname eingezogen werden. Dies ist aber aktuell nur bei Webshops mit einem belgischen Domainnamen möglich. Allerdings laufen im Gesundheitsministerium Bemühungen, auch ausländische Shops aus dem Netz zu entfernen. Auf diesem Gebiet arbeite das Ministerium mit Internetriesen wie Meta und Facebook zusammen.
vrt/sh