Die deutsche Bundespolizei hat in Nordrhein-Westfalen im Rahmen von Einsätzen gegen mutmaßliche Schleuserbanden vier Personen festgenommen. Es handelt sich um syrische Staatsbürger. Sie sollen nach Belgien abgeschoben werden.
Ihnen wird vorgeworfen, illegale Überquerungen des Ärmelkanals mit kleinen Booten angebahnt und durchgeführt zu haben. Pro Boot, das in Großbritannien eintrifft, erzielen Schleuserbanden Gewinne von bis zu 150.000 Euro.
Rund 500 Polizeikräfte waren an dem Einsatz in Nordrhein-Westfalen beteiligt. Sie stellten unter anderem Schlauchboote, Rettungswesten, zwei Schusswaffen sowie Bargeld in Höhe von 50.000 Euro sicher. Belgische, französische und britische Ermittler begleiteten den Einsatz.
mitt/dpa/moko