Der Untersuchungsausschuss der Kammer zur "Operation Kelch" ist zu dem Schluss gekommen, dass die katholische Kirche versucht hat, Einfluss auf die juristischen Ermittlungen zum Missbrauch in der Kirche zu nehmen. Allerdings ist nicht klar, ob das tatsächlich gelungen ist. Das lasse sich weder beweisen noch ausschließen, heißt es in dem Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses.
In der "Operation Kelch" war jahrelang untersucht worden, ob die Grundlage besteht, ein Gerichtsverfahren gegen katholische Geistliche aufgrund von Missbrauchsvorwürfen einzuleiten. Im Februar 2025 hatte die Brüsseler Ratskammer entschieden, dass es keinen Prozess geben werde.
belga/vrt/moko