Die Räumung des Brüsseler Midi-Bahnhofs am Montagabend hat im Zugverkehr laut Infrabel Verspätungen von insgesamt 300 Stunden nach sich gezogen. Hunderte Verbindungen mussten gestrichen werden.
Gegen 17.30 Uhr waren auf dem Bahnhof drei verdächtige Pakete gefunden worden. Anschließend wurde er vollständig geräumt und erst gegen 20 Uhr wieder geöffnet.
Die Pakete erwiesen sich als harmlos. Wer sie auf dem Bahnhof abgelegt hatte, ist nach wie vor unbekannt. Infrabel und die SNBC erinnerten daran, dass Personen, die mit Absicht verdächtige Pakete liegenlassen oder willentlich falschen Alarm auslösen, eine Gefängnisstrafe droht. Zudem müssten sie die Kosten für den Polizeieinsatz sowie die Evakuierung tragen.
belga/moko