Belgien schickt über B-Fast Nothilfe in die Republik Moldau, nachdem auslaufendes Öl in den Fluss Dnjestr gelangt ist. Dies teilt das Außenministerium mit. Das Öl gelangte in den Fluss, nachdem ein ukrainisches Wasserkraftwerk durch russische Luftangriffe zerstört worden war.
Der Dnjestr ist eine wichtige Quelle für die Trinkwasserversorgung der Republik Moldau. Die Verschmutzung stellt eine Gefahr für die Versorgung und das Ökosystem dar. Um zu verhindern, dass verschmutztes Wasser in das Verteilungsnetz gelangt, wurde die Wasserversorgung in verschiedenen Regionen vorübergehend unterbrochen.
Moldau bat um Katastrophenschutz durch die Europäische Union und um internationale Hilfe. Belgien stellt nun Material aus den strategischen Vorräten zur Verfügung, darunter Filterdämme und Klärbecken.
vrt/sh